Wer sind die Heiligen wirklich? Eine Frage, die alles verändert

Autor: Martin Spreer
Datum: 12. März 2026
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Wenn Paulus in Epheser 1 davon spricht, dass Gott „die Augen eures Herzens erleuchtet“, dann geht es nicht um ein vages, frommes Gefühl. Es geht um etwas Konkretes: um die Erkenntnis deiner eigenen Berufung.

Aber da passiert etwas Interessantes im Text. Paulus spricht vom „Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen“ – oder besser: unter den Heiligen. Und genau da stolpern die meisten von uns. Was meint er mit „Heiligen“?

Wir denken automatisch: die Gläubigen. Die Gemeinde. Aber Paulus verwendet diesen Begriff durchaus auch anders – und wenn man die Schrift genauer liest, wird deutlich: Es gibt verschiedene Arten von Heiligen. Da sind die gläubigen Menschen. Aber es gibt auch geistliche Wesen, die Heilige genannt werden. In Daniel 4 sieht der König einen „Wächter und Heiligen vom Himmel herabsteigen“ – ein himmlisches Geschöpf mit enormer Autorität.

Das ist keine akademische Fußnote. Das hat eine praktische Konsequenz.

Wenn der Reichtum von Gottes Herrlichkeit „unter den Heiligen“ sichtbar wird – wenn also die Gemeinschaft aller heiligen Wesen, irdisch und himmlisch, Teil eines einzigen göttlichen Gefüges ist – dann bedeutet das: Du bist nicht allein in deiner Berufung. Du stehst nicht isoliert da. Deine Vollmacht, dein Auftrag, deine Berufung sind eingebunden in eine kosmische Architektur, in der auch himmlische Wesen wirken.

Das ist keine mystische Spekulation. Das ist die Grundlage für ein Überwinderleben.

Der erste Schritt ist immer die Erleuchtung der Augen deines Herzens – die Erkenntnis dessen, wer du wirklich bist und in welches Gefüge du hineingestellt worden bist.

Welche Konsequenz hat diese Erkenntnis für die Art, wie du heute lebst und handelst?

Bist du daran interessiert, gemeinsam mit anderen tiefer in die Realität des Werkes der Erlösung einzutauchen? Dann ist unsere Community genau der richtige Ort für dich. Hier reflektieren wir gemeinsam, wie Heilung und Wiederherstellung in unserem Leben, unserer Kultur und in der Welt ganz praktisch Gestalt annehmen können. Wir laden dich ein, diesen Weg nicht alleine zu gehen, sondern Teil einer wachsenden Gemeinschaft zu werden.